Karies ist eine Erkrankung der harten Zahngewebe: Zahnschmelz, Dentin und Wurzelzement. Bakterien im Mund bilden zusammen mit dem Zucker aus Speisen und Getränken Säure, die auf der Schmelzoberfläche eine kariöse Läsion verursacht. Wird der Schmelz weiter zerstört und verliert er Mineralien, schreitet die Karies fort und es treten Beschwerden auf.
Ursachen von Karies
Die wichtigsten Faktoren für die Entstehung von Karies sind:
- zuckerreiche Ernährung
- genetische Faktoren
- mangelnde Mundhygiene und schlechte Gewohnheiten
- Zahnbelag und Bakterien
- Zahnfehlstellungen
- bestimmte Allgemeinerkrankungen
So erkennen Sie Karies
Das früheste Anzeichen von Schmelzkaries ist ein kreidig-trüber, weißer Fleck, meist an den Kontaktflächen zwischen den Zähnen. Solange die Zahnoberfläche noch intakt ist, können sich Veränderungen an den Kontaktflächen oder in den Fissuren dunkel verfärben, man spricht dann von „dunklen Flecken“. Schreitet die Karies fort, entsteht ein Defekt, immer mehr Zahnsubstanz geht verloren, die Farbe verändert sich und es bildet sich ein Loch.
Die Diagnose stellt der Zahnarzt durch eine klinische Untersuchung und ein Röntgenbild. Eine frühe Diagnose ist sehr wichtig: Karies ist ein Prozess, in dem sich Abbau und Reparatur des Zahns abwechseln. Mit guter Mundhygiene, einer Ernährungsumstellung und Fluorid lässt sich dieser Prozess verlangsamen, und kleinere Läsionen können sogar remineralisieren.
Behandlung von Karies
Die Behandlung bedeutet, den Zahn zu reparieren: Das kariöse Gewebe wird entfernt und durch eine zahnfarbene Kompositfüllung ersetzt. Hat die Karies den Nerv erreicht, ist eine Wurzelbehandlung nötig.
Lassen Sie nicht zu, dass Zahnschmerzen Ihren Alltag bestimmen. Beginnen Sie rechtzeitig mit Vorsorge und regelmäßigen Kontrollen.